Lücken-DAX

Die Heftigkeit und Plötzlichkeit der Abwärtsbewegung im DAX war doch etwas überraschend. Obwohl, als Anleger ist man ja schon so einiges gewöhnt in den vergangenen Jahren. Aber dennoch:Vorbei ist der scheinbar sorgenlose Handel in den Tagen zuvor. Da ging es noch schön Schritt für Schritt aufwärts. Nun aber der Knall zum Wochenauftakt. Zuerst die Börsen in Griechenland, Spanien und Italien dann auch die Aktienmärkte in Frankreich, der Niederlande und Deutschland. Fehlt eigentlich noch jemand? Die beiden letztgenannten übrigens wegen einer möglichen Rating-Herabstufung durch Moodys, aber wenn wundert dies ernsthaft, bei all den Rettungs- und Haftungsschirmen. Das alles ist ein bisschen so wie ein absichtlich gelegter Waldbrand in einem Dürresommer. Es lodert, es wird gelöscht (mit Flugzeugen), es qualmt, es schwelt, es flackert wieder auf. So fressen sich die Flammen immer weiter vor.

Der DAX rutscht deutlich nach unten (siehe Chart) und reißt dabei ein Gap (Kurslücke) bei 6600 Punkten, das noch geschlossen werden will, eben so wie das Gap bei 6250 Punkten. Also zickzack seitwärts? Sicher eine Möglichkeit. Es ist das Kräftemessen zwischen dem Drang nach Sachwerten und der Sorge um die Konjunktur und somit schwächelnden Unternehmensgewinnen – und momentan geht es erst einmal um die 200-Tage-Linie.

Womöglich eine interessante Anlagemöglichkeit in dieser Situation: Ein Reverse-Bonus-Zertifikat von Goldman Sachs auf den DAX (DE000GT1L585). Wird die Barriere bei 8350 Punkten (Abstand: 30,6 Prozent) bis zum Laufzeitende am 20. September 2013 weder berührt noch überschritten, ist eine Rendite von 15,3 Prozent (13,1 Prozent auf das Jahr gerechnet) möglich. Das ist auch gleichzeitig die Maximalrendite. Das Aufgeld beträgt derzeit 5,5 Prozent. Die aktuellen Konditionen erhalten Sie hier.

DAX: Lücken werden in aller Regel noch geschlossen

 

Risikohinweise finden Sie hier.

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