Zinswende?

Kehrtwende bei deutschen Zinsen. Lag die Rendite für 10-jährige Bundesanleihen Anfang des Monats mit 1,1 Prozent noch auf einem Rekordtief, muss der deutsche Staat mittlerweile wieder 1,5 Prozent auf seine 10-jährigen Schuldscheine zahlen. Das ist zwar immer noch ausgesprochen günstig, allerdings rechnen Marktteilnehmer damit, dass die Zinsen in Deutschland weiter steigen könnten. So berichtet die Financial Times von einer Umfrage unter Hedgefonds-Managern. Demnach glauben die Investoren an einen signifikanten Anstieg der Bundrendite innerhalb der kommenden Monate. Sie befürchten teure Hilfsaktionen, die die Kreditwürdigkeit der Bundesrepublik belasten könnten.

Nun ja, den Stellenwert solcher Meldungen, insbesondere wenn sie aus dem Umfeld von Hedgefonds stammen, sollte man kritisch sehen. Ausserdem herrscht ein gewisser Anlagenotstand, aber trotzdem, eine Zinswende ist nicht ausgeschlossen.

Mit einem Wave Unlimited Put (DE000DX01MY4) der Deutschen Bank auf den Euro-Bund-Future können spekulative Anleger auf steigende Zinsen beziehungsweise fallende Anleihekurse setzen. Fällt der Euro-Bund-Future um eine Einheit legt der Schein mit einem Hebel von 15,1 zu. Die Knock-out-Schwelle des Wave liegt aktuell bei 149,84 Prozent. Sollte der Trade nicht aufgehen und der Bund Future sich wieder nach oben orientieren und diese Marke verletzen, würde das Produkt sofort wertlos verfallen. Ein Totalverlust wäre die Folge.  Die aktuellen Kurse finden Sie hier.

Euro-Bund-Future: Auf dem Weg nach unten

Der Euro-Bund-Future hat sich in den vergangenen Tagen deutlich von seinen historischen Höchstständen entfernt. Der charttechnische Spielraum nach unten reicht zunächst bis in den Bereich der 139-Prozent-Linie, wo sich eine solide Unterstützungslinie befindet. An ihr entscheidet sich, ob der Abwärtstrend tatsächlich nachhaltig ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Risikohinweise finden Sie hier.

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