Räumungsverkauf
Geschundene Metro-Aktie: Ende 2010 notierte sie noch bei knapp 60 Euro – und jetzt? Inzwischen ist das Papier des Handelskonzerns auf 23 Euro abgesackt. Der Grund: Metro arbeitet nicht profitabel genug. Im ersten Quartal 2012 gab es sogar einen Verlust von 81 Millionen Euro zu verzeichnen. Jetzt greift der neue Vorstandschef Olaf Koch, seit Jahresbeginn der Nachfolger von Eckhard Cordes, durch. Er verkauft die 30 Makro-Großhandelsmärkte in Großbritannien an den Caterer Booker. Metro erhält dafür 9,99 Prozent des gegenwärtig ausgegebenen Aktienkapitals von Booker (Gegenwert aktuell rund 139,7 Millionen Pfund) plus eine Barzahlung von 15,8 Millionen Pfund. Anscheinend war die Profitabilität des britischen Geschäfts nicht zufriedenstellend genug.
Auch bei weiteren leichten Kursverlusten mit der Metro-Aktie Gewinn machen
Mit einem Discount-Zertifikat der BNP Paribas auf Metro (DE000BP2NW97) haben Anleger die Chance, auch bei kleineren Kursrückgängen eine Rendite von 15,5 Prozent (14,6 per annum) einzustreichen. Dazu darf der Kurs der Metro-Aktie am Laufzeitende am 21. Juni 2012 allerdings nicht unter dem Cap bei 21 Euro notieren. Der Abstand dazu beträgt derzeit gut 9 Prozent. Verluste erleidet ein Zertifikate-Käufer erst dann, wenn der Rabatt in Höhe von 21,3 Prozent aufgezehrt ist.
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