Derivate-Marktvolumen im Februar gestiegen

Das Marktvolumen der Anlagezertifikate und Hebelprodukte wuchs im Februar um 1,4 Prozent beziehungsweise 1,3 Milliarden Euro. Das Gesamtvolumen des deutschen Zertifikate-Markts belief sich damit Ende Februar auf 101,8 Milliarden Euro.

Das Größenverhältnis von Anlage- und Hebelprodukten blieb im Berichtsmonat stabil. Anlageprodukte kamen auf einen Anteil von 98,7 Prozent, Hebelprodukte auf 1,3 Prozent.

Die Anleger setzten im Februar weiter auf Sicherheit. 68,2 Prozent und damit mehr als zwei Drittel aller Anlagezertifikate, waren in Produkte mit vollständigem Kapitalschutz investiert.

Bei den Basiswerten der Anlagezertifikate dominierten im Februar Produkte mit Zinsen als Basiswert mit einem Anteil von 53,9 Prozent. Bei den Hebelprodukten waren hingegen Aktien als Basiswert gefragt, auf sie entfielen 39,8 Prozent.

Aktienanleihen konnten im Februar deutlich hinzugewinnen. Ihr Open Interest erhöhte sich um 6,1 Prozent und damit um 234 Millionen Euro. Ende Februar hatten Aktienanleihen somit einen Anteil am Gesamtvolumen der Anlageprodukte von 4,5 Prozent.

Discount-Zertifikate bauten ihr Marktvolumen im Februar weiter aus. Der Open Interest wuchs um 5,1 Prozent beziehungsweise 284 Millionen Euro. Dadurch vergrößerte sich auch ihr Anteil am Gesamtvolumen der Anlageprodukte und lag nunmehr bei 6,5 Prozent.

Auch das Volumen der Bonus-Zertifikate nahm im Februar weiter zu. Ihr Open Interest erhöhte sich um 4,5 Prozent beziehungsweise 136 Millionen Euro. Dadurch steigerte sich ihr Anteil auf 3,5 Prozent.

[Quelle: Deutscher Derivate Verband]

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