Erwartungen erfüllt, dennoch verloren

Der weltgrößte Chiphersteller Intel hat am Dienstag nach US-Börsenschluss seine Quartalszahlen veröffentlicht und dabei die Gewinnerwartung leicht übertroffen. Zwar sank im ersten Quartal der Nettogewinn von 3,15 auf 2,74 Milliarden Dollar, mit einem Ergebnis je Aktie von 53 Cent blieb das Unternehmen aber knapp über der Analystenprognose von 50 Cent je Aktie. Für das laufende Quartal erwartet Intel einen Umsatz in Höhe von 13,6 Milliarden Dollar, wobei eine Abweichung von 500 Millionen Dollar nach oben oder unten möglich sei. Die Konsensschätzung der Analysten liegt bei 13,45 Milliarden Dollar. Die Aktie verlor nachbörslich dennoch fast drei Prozent.

Eine interessante Anlagealternative zu einem Direktinvestment in die Intel-Aktie stellt ein Capped-Bonus-Zertifikat von BNP Paribas dar (DE000BP3A039). Das Papier ist mit einer Barriere bei 20 Dollar ausgestattet. Wird dieses Niveau von der Intel-Aktie bis zum Laufzeitende im Juni 2013 nicht berührt oder unterschritten – der Abstand dorthin beträgt fast 28 Prozent –  wird das Zertifikat zum Bonusniveau von 33 Dollar zurückgezahlt. Auf Basis des aktuellen Brief- und Wechselkurses würde das einer Rendite von rund 16 Prozent entsprechen. Mehr ist aufgrund des Caps (33 Dollar) nicht drin, es sei denn über Wechselkursgewinne (EUR/USD), da das Zertifikat nicht währungsgesichert ist. Auf der anderen Seite kann eine unvorteilhaften EUR/USD-Entwicklung aber auch die Rendite drücken. Wird die Barriere verletzt, erfolgt die Rückzahlung zum Gegenwert der Aktie.

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