Gold-Bullen werden aufatmen: Die Talfahrt von Gold ist vorerst gestoppt, nachdem der Preis des gelben Edelmetalls am Unterstützungsbereich zwischen 1500 und 1550 Dollar wieder nach oben drehte. Richtig gut sieht der Goldchart damit aber noch nicht aus. Denn für einen tragfähigen Kurswechsel müsste das Metall zunächst die Abwärtstrendlinie, die aktuell bei etwa 1620 Dollar verläuft, nachhaltig durchbrechen. Dann würde das charttechnische Aufwärtspotenzial im Idealfall bis zum Widerstandbereich bei 1800 Dollar reichen.

 

Kurzfristige Seitwärtsspekulation auf Gold. Weiterlesen

Renditekick

18.05.2012

Anpfiff: Am 8. Juni 2012 um 18.00 Uhr ist es soweit. Dann beginnt mit dem Spiel Polen gegen Griechenland die Euro 2012. Die Fußballeuropameisterschaft ist neben den Olympischen Spielen in London das bedeutendste Sportereignis des Jahres, und sie findet zum ersten Mal in ihrer Geschichte in Osteuropa statt. Dass die UEFA die Europameisterschaft an Polen und die Ukraine vergeben hat, unterstreicht die zunehmende ökonomische Bedeutung dieser Region. Denn während viele westeuropäische Staaten unter einer hohen Schuldenlast ächzen und unter wirtschaftlicher Stagnation leiden, steht der Osten in weiten Teilen bemerkenswert gut da.

Attraktiv kann Osteuropa vor allem für solche Investoren sein, die an einer langfristigen, intakten Investmentstory partizipieren wollen. Als passendes Anlagevehikel bieten sich hierfür Index- oder Basket-Zertifikate an. Weil diese Produkte kostengünstiger als Investmentfonds sind und meistens keine Laufzeitbegrenzung aufweisen, eignen sie sich sehr gut zur langfristigen Depotbeimischung. Außerdem kann mit Index-Zertifikaten, je nach Marktmeinung, ein ganz bestimmter Markt oder eine Länderkombination angesteuert werden.

Investieren in Osteuropa – das sollte sich langfristig auszahlen. Welcher Satz wäre für den Schluss dieses Artikels also besser geeignet als die Grußbotschaft von UEFA-Präsident Michel Platini anlässlich der Euro 2012: „Hier errichten wir das Europa von morgen!“

Den vollständigen Artikel finden Sie im aktuellen Scoach-Magazin kostenlos hier.

Dank einer starken Nachfrage nach Airbus-Flugzeugen hat der Luft-und Raumfahrtkonzern EADS im ersten Quartal besser abgeschnitten als von Analysten erwartet. Der Umsatz legte um 16 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro zu (Analystenkonsens: 10,64 Milliarden Euro) und das bereinigte operative Ergebnis schnellte um 109 Prozent auf 480 Millionen Euro nach oben (Analystenkonsens: 331 Millionen Euro).

Damit auch die Aktie wieder an Fahrt gewinnt, müsste EADS die charttechnische Widerstandslinie im Bereich von 31 Euro nach oben nachhaltig durchbrechen. Das ist in den vergangenen Wochen mehrmals misslungen. Auf der anderen Seite sorgen Unterstützungen im Bereich von 28 und 26 Euro aus charttechnischer Sicht für eine gewisse Absicherung nach unten.

Für Anleger, die davon ausgehen, dass sich die MDAX-Aktie auch weiterhin seitwärts bewegen wird, könnte ein kurzlaufendes Capped-Bonus-Zertifikat interessant sein. Weiterlesen

Die deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal 2012 überraschend kräftig gewachsen. Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, legte das Bruttoinlandsprodukt um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zu. Die Konsensschätzung der Analysten lag lediglich bei 0,1 Prozent. Ihre Erholung verdankt die größte Volkswirtschaft Europas vor allem den gut laufenden Exporten – wieder einmal. Die Exportstärke deutscher Unternehmen sorgte schon in den vergangenen Jahren dafür, dass die Bundesrepublik – was die Ökonomie betrifft – im Vergleich zu vielen anderen europäischen Staaten überdurchschnittlich gut dasteht.

Wie Anleger auf die deutsche Exportstärke setzten können Weiterlesen

Verdüstert

14.05.2012

Der DAX im Zittermodus. Die Schwankungen (Volatilität) im DAX haben deutlich zugenommen. Der Grund ist vor allem die unsichere Zukunft des Euro. Die europäische Währung notiert inzwischen so tief, wie seit Anfang des Jahres nicht mehr. Gleichzeitig steigen etwa in Spanien die Renditen, während sie in Deutschland rückläufig sind. Was macht der DAX vor diesem Hintergrund zum Wochenauftakt: er fällt. Das der Deutsche Leitindex angeschlagen ist, darüber haben wir Sie bereits in der vergangenen Woche aufmerksam gemacht.

Dunkle Wolken im DAX Weiterlesen

Discount- und Bonus-Zertifikate können gerade in Seitwärtsbewegungen, aber auch bei leicht fallenden Kursen punkten. Das wurde auch im vergangenen Monat durch die Scoach-Zertifikate-Indizes deutlich.

Discount-Zertifikate: Während der Euro Stoxx 50 auf Monatssicht um 5,97 Prozent nachgab, konnte der Scoach-Discount-Index im April 2012 den Verlust auf ein Minus von 0,60 Prozent begrenzen. Das bedeutet gegenüber dem europäischen Leitindex eine Überrendite von 5,37 Prozent. Seit Auflage im Januar 2006 erzielte der Scoach-Discount-Index eine jährliche Rendite von +2,65 Prozent. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum verbuchte der Euro Stoxx 50 einen  jährlichen Verlust in Höhe von 6,81 Prozent.

Wie sich Bonus-Zertifikate entwickelt haben Weiterlesen

Angeschlagener DAX

09.05.2012

Die durch die Wahlen in Frankreich und Griechenland verstärkte Unsicherheit über die weitere Zukunft des Stabilitätspakts und des Euros haben an den europäischen Aktienmärkten zu deutlichen Kursverlusten geführt. Der DAX notiert mittlerweile auf dem tiefsten Stand seit Ende Januar. Auch charttechnisch hat sich das Bild beim deutschen Leitindex sichtlich eingetrübt, nachdem die Nackenlinie einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation (Top) nach unten angekratzt wurde. Ein Verkaufssignal? Nach dem Lehrbuch ergebe sich nun ein Abwärtspotenzial bis in den Bereich von 5800/6000 Punkten, allerdings verlaufen bis dahin noch einige Unterstützungslinien.

Wie Sie gewinnen, wenn der DAX fällt. Weiterlesen

Die Münchener Rück ist gut ins neue Jahr gestartet. Mit einem Quartalsgewinn von 782 Millionen Euro erfüllt sie die Erwartungen. Es gab kaum Großschäden, die das Ergebnis belasteten und auch auf den Kapitalmärkten hat die Münchener Rück wieder besser verdient. Finanzvorstand Jörg Schneider zeigte sich mit dem Kapitalanlageergebnis zufrieden: „Unsere risikobewusste und ausgewogene Anlagepolitik zahlt sich weiter aus: Mit 4,3 Prozent zeigen wir eine starke Rendite, zudem sind wir für alle wahrscheinlichen Kapitalmarktszenarien gut gerüstet.“ Das sollte der Konzern auch sein, denn der Finanzchef geht davon aus, dass im April die Nervosität zurückkehrt. Auch die Börse betrachtet die Aktie mit einer gewissen Skepsis, sie fällt heute um rund ein Prozent.

Auch mittelfristig hat sich das Chartbild bei der Münchener-Rück-Aktie eingetrübt, zumindest sieht es derzeit so aus. Im März/April hat sich im Bereich von 115/117 Euro ein Doppeltop herausgebildet, das mit dem Fall auf 105 Euro bestätigt wurde. Allerdings gibt es noch zwischen 111 und 114 Euro eine Kurslücke (Gap) zu schließen. So spricht einiges für eine schwächere oder seitwärtsgerichtete Kurstendenz in der nächsten Zeit.

Auch in einer Seitwärtsbewegung profitieren Weiterlesen

Im Lottofieber

07.05.2012

Schon seit Wochen im Aufwärtstrend befindet sich die Aktie von Tipp24. Aus gutem Grund: Die im SDAX gelistete Internet-Plattform für Lotto und Glücksspiele hat im abgelaufenen Quartal den Umsatz um 5,7 Prozent auf 35,4 Millionen Euro gesteigert und zuden legte der Gewinn um 15,5 Prozent auf 8,7 Millionen Euro zu. Gleichzeitig wurde der Ausblick bestätigt: Demnach erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 130 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis (Ebit) von mindestens 35 Millionen Euro.

Allerdings birgt das Geschäft von Tipp24 auch einige Risiken, da sich die Entwicklung der Glücksspielregulierung in Deutschland nur schwerlich vorhersagen lässt. Das Unternehmen möchte aus diesem Grund das Deutschland-Geschäft abspalten und als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen Lotto24  an die Börse bringen.

Anlagealternative für vorsichtige Naturen. Weiterlesen

Der Dow Jones Industrial Average (DJIA), kurz auch Dow Jones genannt, gilt gemeinhin als der erste und wichtigste Aktienindex der Welt. Er wurde erstmals 1884 von Charles H. Dow aus 11 Werten berechnet. Heute umfasst er 30 der größten amerikanischen Unternehmen, von denen das IT-Unternehmen IBM mit 11,39 Prozent, der Mineralölkonzern Chevron mit 6,59 Prozent und die Fastfood-Kette McDonald’s mit 6,22 Prozent die größte Indexgewichtung aufweisen. Seinen Höchststand hatte der Dow Jones am 9. Oktober 2007 bei 14.164,53 Punkten, den niedrigsten Wert mit 28,48 Zählern am 8. August 1896. Der größte Anstieg auf Tagesbasis konnte am 15. März 1933 mit 15,34 Prozent verzeichnet werden, der größte Verlust in Höhe von 22,61 Prozent trat am 19. Oktober 1987 ein. Derzeit können Anleger aus gut 6.700 strukturierten Produkten mit dem Basiswert Dow Jones Industrial Average die für sie passende Anlage wählen. Hierfür stehen je nach Markterwartung und Risikoneigung rund 1.750 Anlageprodukte und etwa 4.950 Hebelprodukte zur Verfügung. Damit ist der Dow Jones ein sehr beliebter Basiswert unter den Indizes. [Quelle: DDV]

Beispiel eines Anlageprodukts auf den Dow Jones Index. Weiterlesen